Unter dem Motto „Flexibel – sicher – nachhaltig“ fand der 28. Deutsche Logistik-Kongress der Bundesvereinigung Logistik (BVL) vom 19. bis 21. Oktober in Berlin statt. Die rund 3.500 Teilnehmer aus Industrie, Handel, den Logistikdienstleistungen und der Wissenschaft diskutierten über grundsätzliche Themen der Logistik ebenso wie über aktuelle Fragestellungen.
Der Vorsitzende des Vorstands der BVL, Prof. Dr.-Ing. Raimund Klinkner, sagte mit Bezug auf die aktuellen wirtschafts-, währungs- und finanzpolitischen Entwicklungen: „Neben Fakten spielen derzeit Emotionen eine große Rolle“, so Klinkner. Auffällig sei, dass die Erwartungen der deutschen Wirtschaft für die nächsten zwölf Monate insbesondere bei Industrie und Handel schon seit einem Jahr verhaltener angegeben werden – ohne dass die Lage sich im Zeitablauf verschlechtere. Er bezog sich dabei auf den jedes Quartal von der Bundesvereinigung Logistik veröffentlichten Logistik-Indikator. Der Umsatz des Wirtschaftsbereichs Logistik dürfte sich nach Angaben der BVL 2011 bei 220 Milliarden Euro bewegen. Damit wird 2011 das bisherige Rekordjahr 2008 übertreffen, als der Umsatz bei 218 Milliarden Euro lag. Die Beschäftigtenzahl dürfte sich bei rund 2,8 Millionen bewegen. Für 2012 ist ein weiteres – wenn auch gedämpftes – Wachstum sowohl beim Umsatz als auch bei den Beschäftigten wahrscheinlich.
Entsprechend selbstbewusst und dynamisch war auch die Stimmung während des Kongresses. Und so rückt offenbar bei vielen Unternehmen auch die Kommunikationsarbeit stärker in den Vordergrund. Jedenfalls konnten wir viele interessante Gespräche führen, die nun nach dem Kongress konkretisiert werden sollen.
Mein persönliches Highlight war die Happy Hour in der AEB Lounge mit dem Live-Auftritt der eigens zusammengestellten “Logistik-Band” – ein echtes Novum auf dem Kongress. Bestehend aus Daniel Terner, AEB/Gesang, und einem AEB-Kollegen/Gitarre, Thilo Jörgl, Logistik heute/Percussion und Frank Schimann, LT-manager/Gitarre, zeigten die Musiker mit ihren Deutschrock-Hits ein perfektes Beispiel für bereichsübergreifende logistische Kooperation!